MTB-Marathon am 3. Juli 2011 in Rhens/Koblenz (Bericht von Michael)

Knapp 1000 Starter zählte der 12. Canyon MTB-Marathon in den Weinbergen in Rhens bei Koblenz, darunter auch Sven, Thomas, Thorsten und Michael von Radtreff Campus Bonn und 2 Mitarbeiter von Radsport Hübel. Start und Ziel war auf dem historischen Marktplatz von Rhens. Von dort aus ging es über 75km und fast 2000 Hm durch die Wälder und Weinberge an Rhein und Mosel. Parallel wurde auch ein Halbmarathon mit verkürzter Streckenlänge geboten. Sven, Thomas und ich gingen bereits um 9 Uhr früh auf die volle Distanz, die anderen starteten beim Halbmarathon.
Ein MTB-Marathonrennen ist natürlich ganz anders als ein Strassenrennen, hier ist kein Windschattenfahren möglich und ein taktieren im Team natürlich auch nicht, alle Starter müssen sich bei Pannen selbst helfen können, entsprechend müssen Schläuche etc. mitgeführt werden. Die Strecke geht über übliche Wald-, Schotter- und Feldwege mit bis zu 20% Steigung sowie schmalen Singletrails. In Rhens fanden wir eine für Mountainbiker recht einfache Strecke mit vielen langen Anstiegen und für meinen Geschmack zu wenig anspruchsvollen Downhills. Dafür waren die Ausblicke aus den Weinbergen über das Rheintal perfekt. Am Start waren auch einige Topfahrer und der deutsche MTB-Marathonmeister Max Friedrich der diesmal aber „nur“ Dritter wurde. Die meisten Starter gingen die Strecke aber ohne Rennstress an und wollten sicher ankommen. Ingesamt gab es 4 Verpflegungsstellen mit Getränken und Bananen sowie Riegeln. Die selbstgemachten Müsliriegel des ortsansässigen Bäckers waren so lecker das ich nach der Verpflegung fast nicht weiterfahren wollte…

Den Marathon selbst bin ich diesmal als „Marathontourist“ locker angegangen da meine Kraftausdauer dieses Jahr etwas zu wünschen übrig läßt und ich die Strecke nicht kannte. Auf den leider zu wenigen (ich erwähnte das schon) technisch anspruchsvollen Downhills konnte ich reihenweise andere Biker überholen, wurde dann an den steilen Anstiegen aber immer wieder eingeholt (und überholt). Insgesamt war ich 4:12 Stunden unterwegs, Sven kam nach 5:33 Stunden ins Ziel, wir alle sind heil und ohne Pannen angekommen und konnten so reichlich von (kostenlosen & alkoholfreien) Bier im Ziel genießen.

Unser jüngster und ehrgeizigster Starter Thomas (hier für das Team von Canyon am Start), startet als Lizenzfahrer, ist mit Platz 13 ein tolles Rennen gefahren und hatte die Profis fast in Sichtweite.

Viele Grüsse

Michael

Francisco (äh Frank) vor dem Start

Adios 2010 – Bienvenido 2011

Frohes Neues Jahr, liebe RCB’ler !

… oder wie man hier sagt: Prospero Año Nuevo.

Ich bin über Weihnachten und Neuhjahr wieder in Asturien und auch hier ist es für viele Leute üblich das Jahr sportlich ausklingen zu lasssen, sei es mit einem Silvester-Lauf oder wie hier im lokalen Radsportverein „Escuela de Cislismo de Candas“ mit einer „Cicloturista“. Ich habe natürlich keine Kosten (Teilnahme: kostenlos) und Mühen gescheut (Wetter: Sonnig, 15º C.) an dieser RTF teilzunehmen und unser Trikot auf der iberischen Halbinsel in Szene zu setzen. So habe ich also meine letzte RTF des Jahres am 31.12.2010 gefahren.

Der Rundkurs ging über 30 km (nein, nicht 300, 30 km!) mit 362 Höhenmeter. Die RTF war daher weniger auf sportliche Höchstleistung ausgelegt als darauf sich zum Ende des Jahres zusammenzufinden und das Jahr gemeinsam sportlich zu beenden. Das Tempo war eher gemütlich und überall konnte man die 443 Teilnehmer miteinander „Brágeln“ sehen und hören. In Spanien werden die Cicloturistas im Pulk gestartet und die Strassen werden von der Polizei gesperrt (Schönes Gefühl: Die Gaurdia Civil, mir zu Diensten !).

An der Veranstaltung haben auch zwei Profis teilgenommen: Carlos Barredo und Santi Pérez. Beide haben ihre Karriere in Kindertagen in der Escuela de Ciclismo begonnen und lassen es sich nicht nehmen, jedes Jahr an der „San Silvestre“ teilzunehmen.

Ein kleines Kuriosum am Rande: Durch meine Teilnahme ist die Veranstaltung International geworden, war ich doch der einzige Ausländer (was dann auch lauthals bei der Einschreibung verkündet wurde).

Anbei noch ein paar Fotos zum neidisch machen…

Euch allen wünsche ich von hier ein gesundes, frohes und sportliches 2011.

Hasta la vista compañeros

Frank Zentara

RCB Winterausfahrt am 20.11.2010

Bilder vom Wintertraining

Einge Leute sind regelmäßig bei unseren Touren am Donnerstagabend und am Wochenende dabei. Es ist wirklich wunderbar, bei angenehm kühlen Temperaturen gut ausgerüstet durch die spätherbstliche Landschaft zu fahren. Hier ein paar Bilder vom vergangenen Samstag:

RCB Winter-Ausfahrt am 20.11.2010

Am Start: MTB & Rennrad

Ein perfektes Winterrad.

Ein perfektes Winterrad. Der zusätzliche Spritzwasserschutz freut den Hintermann.

RCB Winter-Ausfahrt am 20.11.2010

Unterwegs mit Gästen.

RCB Winter-Ausfahrt am 20.11.2010

Noch scheint die Sonne…

Angel Bajo - Presidente RCB Iberia

Muchos Saludos desde Asturias

Hola compañeros,

viele Grüsse aus meinem Trainingslager in Asturien. Viel Rad gefahren bin ich hier zwar nicht, aber verbessert habe ich mich doch deutlich.

Im Sandburgen bauen bin ich wieder fast so gut, wie vor 35 Jahren und beim kicken sind auch deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Das Spiel Deutschland – Spanien wird hier fast täglich ausgetragen, gegen meinen 16-jährigen Neffen und meinen Sohn. Und ich kann Euch sagen, dass ist so schwer, wie ein paar Runden auf dem Nürburgring (die für Euch ja bald anstehen…). Aber ich kann auch sagen: Deutschland verliert nicht immer!

In Sachen „Ciclismo“ war ich aber nicht ganz untätig. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, habe ich hier die Gründung des ersten Fanclub des RCB auf der iberischen Halbinsel angestossen. Zugegeben, trikotmässig hängt der Fanclub noch etwas hinterher, aber steht meinem Schwiegervater doch gut, oder?

Angel Bajo - Erstes und bisher einziges Mitglied "RCB Fanclub Iberia"

Vor kurzem hat er sich ein neues, altes Rennrad gekauft. Ein wunderschönes blaues Colnago mit Campa-Ausstattung. Die Gabel und Kettenstrebe sind verchromt (ich glaube der ganze Rahmen ist verchromt, da bei Kratzspuren am Rahmen Chrom durchblitzt). Die Bremskabel sind Innenverlegt und die Schaltung ist amUnterrohr (8-fach). Das Hinterrad ist zwar originell, aber wahrscheinlich nicht ganz Original.

Und jetzt zur Preisfrage an die Spezialisten unter Euch Lesern: Wie alt wird das Rad wohl sein? Ich schätze es ist mehr als 20 Jahre alt, also von vor 1990. Was meint Ihr? Eure Kommentare sind willkommen!

Hasta Pronto

Francisco 😉

Apropos, bei meinem letzten Artikel haben die Links zum Angliru und den Lagos de Covadonga wohl nicht funktioniert. Daher hier der Link zu der Seite, die eine sehr komplette Übersicht über die Bergpässe (Puertos de Montaña) Spaniens bietet: www.altimetrias.net

Unter „Provincias“-„Asturias“ findet ihr dann auch den Angliru mit seinen 23,5 % Steigung ! Oben rechts unter „ver Foto“ könnt ihr eine ersten Eindruck gewinnen.

Die Lagos stehen übrigens wieder am 12. September auf dem Programm der Vuelta und auch am Tag darauf wird noch Asturien durchquert…