Christian im Ziel

Ötztaler Radmarathon 2015

Der RCB schickte in diesem Jahr ein fünfköpfiges Team zum legendären Ötztaler Radmarathon mit Start und Ziel in Sölden.

Christa, Silvio, Ulrich, Christian und Frank (auf dem Bild von rechts nach links) standen am vergangenen Sonntagmorgen bereits um 5 Uhr am Frühstücksbuffet des Tyrolerhofes. Um zehn vor sechs traf man sich in der Lobby zur gemeinsamen Abfahrt zur Startaufstellung mit den anderen 4.000 Teilnehmern. Das Wetter war prächtig und die Speichen strahlten mit der Sonne um die Wette.

Mit dem Startschuss setzte sich das Feld in Bewegung – erstmal gut 30 km bergab bis zum Fuß des ersten Passes. Die 4 Männer schlängelten sich durch das Feld und versuchten mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele Plätze gut zu machen, was auch ganz gut klappte. Als es dann bergauf ging, verabschiedete man sich voneinander. Der 2.020 m hohe Kühtai erwartete die Teilnehmer mit seinen unangenehmen Rampen.

Silvio und Ulrich kamen gemeinsam dort oben an, verloren sich dann aber an der Verpflegung aus den Augen. Die superschelle Abfahrt in Richtung Innsbruck wurde mit 90 bis über 100 km/h absolviert, danach stand der Brenner auf dem Programm. Wenn man zuvor den Kühtai gefahren ist, hat man dass Gefühl, dass der Brenner gar kein Alpenpaß ist. Aber er geht trotzdem in die Beine, da die Gruppen, die sich dort finden, oft sehr ungleichmäßiges Tempo fahren.

Ulrich und Silvio am KühtaiÜber den Brenner ging es nach Italien, wo es merklich heißer wurde. Am 2.094 m hohen Jaufenpaß war die Hitze noch kein großes Problem, aber spätestens im Passeiertal bei Sankt Leonhard fühlten sich die RCBler wie in der Sauna. In der Sonne wurden über 40 Grad gemessen! Jede Quelle, jede Wasserstelle wurde zum Nachtanken genutzt, jeder von Anwohnern auf die Strasse gehaltene Gartenschlauch wurde zur Erfrischung genutzt. Die Hitze war auf der unteren Hälfte des Timmelsjochs der härteste Gegner.

Das Timmelsjoch liegt auf 2.507 m Höhe und von Sankt Leonhard aus fährt auf 29 km über 1.800 Meter nach oben. Hier muss jeder Teilnehmer alles geben, der Erste genauso wie der Letzte. Viele werden von Krämpfen in den Beinen und Magenproblemen geplagt. Ganz oben fährt man durch einen Tunnel, in dem man die Jubelschreie über das Ende der Qualen hören konnte. Danach folgt eine rauschende Abfahrt, unterbrochen durch einem kleinen, aber fiesen Gegenanstieg zur Mautstation – wer hier noch keinen Krampf bekommt, ist wirklich fit. Danach geht es nur noch bergab – auch hier teilweise mit über 100 km/h!

Christian im ZielDas RCB-Ötzi-Team erreichte vollständig und in hervorragenden Zeiten das Ziel – besonders stolz können Christian und Christa sein, die beide ihren ersten Ötzi mit Bravour meisterten!

Es steht jetzt schon fest, dass es im nächsten Jahr eine Wiederholung geben wird. Der eigentlich nur als Betreuer mitgereiste Andi bereute seine Nichtanmeldung und ist laut seinem Zimmernachbarn „heiß wie Frittenfett“, den Ötztaler 2016 unter die Räder zu nehmen.

 

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Herbsttour 2015

Einige Impressionen der Herbst-Tour 2015

Herbsttour 2015  herbst Tour 2015 3Letzte Ausfahrt in SibirischSauerland... Traumhaftes Wetter auf dem Kahlen Asten. Man muss halt nur den Blick in die richtige Richtung drehen. Kuchenpause im Sauerland! Von wegen Regen. Was ein Wetterchen hier im Sauerland. Findet auch Rolf und posiert artig vor den Bruchhausener Steinen.

Tolle Berichterstattung über die Deutsche BKK Charity-Tour 2015 in der Presse

Bereits vor der Tour gab es einige Berichte über die anstehende Veranstaltung in der Lokalpresse, bei den Pausenorten brachten die Bürgermeister immer einige Journalisten zum Empfang mit. Das Interesse war groß – hier der Pressespiegel

Deutsche BKK Charity Tour 2015: erster Tag Spaß – zweiter Tag Regen

Nachdem bereits für den ersten Tag der Charity Tour Regen und Gewitter gemeldet wurde, dies jedoch nicht eintraf, erlebten wir bei bestem Radfahrwetter einen sehr schönen Tour-Tag mit tollen Erlebnissen. Dann kam der zweite Tag und leider brachte dieser dann den kräftigen Regen. Aus Sicherheitsgründen haben wir die Tour dann abgebrochen. 13 hartgesottene Fahrerinnen und Fahrer ließen sich dennoch nicht den Spaß verderben und fuhren die Strecke eigenständig von Ahaus nach Bonn.

Das vorab auf die Schnelle – ausführlicher Bericht folgt.

 

       

Sponsoren und Schirmherr geben Startschuß für die Deutsche BKK Charity Tour 2015

Am Vortag der Abreise geben unsere Sponsoren, Altbürgermeister der Stadt Bonn Horst Naaß, der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster und unserer Schirmherr Personalmanager der Telekom Dietmar Welslau den Startschuß für die diesjährige Deutsche BKK Charity Tour 2015:

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RCB-Renn-Triko2015

RCB Rennteam: Platzierungen im Sauerland

Frank und Ulrich fuhren am Samstag nach Arnsberg am nördlichen Rande des Sauerlandes. Die 700 Meter langen Runde war im Seniorenrennen 65 mal zu durchfahren. In der ersten Runde gab es einen glücklicherweise harmlosen, aber kuriosen Zwischenfall – eine Schranke war durch Windeinwirkung geschlossen worden und versperrte die Durchfahrt auf der Strecke. Gott sei Dank gab es ein Führungsfahrzeug, was die geschlossene Schranke bemerkte, die Fahrer wären dort mit über 40 km/h hineingerauscht, eine graue Schranke auf grauer Strasse ist mit halb gesenktem Kopf schwer zu erkennen, …

Danach ging es dann richtig los. Das Tempo war durchgängig hoch. Es gab einige Attacken, aber immer wieder wurden diese vereitelt. Frank sprintete bei den Prämiensprints regelmäßig mit, zunächst erfolglos, holte sich dann aber die wertvollste Prämie – einen Hotelübernachtungsgutschein!

Bild von Frank Wiemann

In den letzten 4 Runden fuhr Ulrich an erster Position im Feld, um das Tempo auf konstantem Niveau zu halten – Frank sortierte sich hinter ihm für den Sprint ein. Leider rissen noch zwei Fahrer aus und es ging um Platz drei. Ulrich zog den Sprint des Hauptfeldes an und wurde erst in der letzten Kurve überspurtet. Frank hielt mit und wurde sehr guter Sechster, Ulrich kam auf Platz 10 ins Ziel. Danach wurde bei Bratwurst und Cola mit den anderen Rennfahrern gebrägelt.

RCB-Renn-Triko2015

RCB Rennteam: Erstes Rennen, erste Runde, Absperrgitter geküsst, Hand gebrochen, …

Unser neues Mitglied und neuer Lizenzfahrer David war mit Julian und Ulrich am Samstagabend beim C-Amateur-Rennen „Rund um Dom und Rathaus“ in Aachen am Start. Auf dem 900 m langen Rundkurs waren 90% der Strecke auf Kopfsteinpflaster zurück zu legen. Es ging direkt um das Aachener Rathaus – auf Kopfsteinpflaster bergab und auf der anderen Seite auf nicht ganz so grobem Pflaster wieder bergauf. Ein Kurs, der Mensch und Material fordern sollte. Am Ende kamen von den rund 60 Startern nur 20 ins Ziel.

David war in seinem ersten Rennen vom Pech verfolgt. Gleich nach der ersten Kurve ging es Vollgas über das Pflaster bergab, ein Fahrer weiter vor ihm verlor seine Trinkflasche, die den Fahrer direkt vor ihm zu Fall brachte. David konnte nicht richtig ausweichen und flog über das Absperrgitter, wobei er sich die Hand brach. Sein Helm hat eine dicke Beule und sein Rad muss generalüberholt werden. Drücken wir ihm die Daumen auf eine schnelle Geneseung!

Julian fuhr hinter David und war somit durch den Sturz direkt vom Hauptfeld getrennt, ein Zurückkommen war auf dem kurzen und sehr schweren Kurs unmöglich. Ulrich bekam von alldem nichts mit und hielt sich im Feld. Nachdem ihm zunächst der Sattel durchbrach, zwang ihn ein Platten am Hinterrad nach knapp 20 Runden zur Aufgabe.

Trotz dieses Desasters waren alle drei von der tollen Athmosphäre in Aachen beeindruckt. Selten stehen so viele Zuschauer am Strassenrand – bis auf den letzten Platz gefüllte Cafés säumen die Rennstrecke. Einen Eindruck vom Rennen könnt Ihr Euch in den ersten 8 Minuten dieses Films machen: http://youtu.be/DNsBTqC-jY4 – direkt nach dem Start seht Ihr David noch in Aktion, und dann nach und nach immer weniger RCBler, …

Foto von Holger Radsport-Fotos

 

Otakar und Uta beim Erbeskopf

RCB Rennteam: Zweiter Platz beim Erbeskopfmarathon!

Am Sonntag,den 12.07. ging es für Otakar und Uta in den Hunsrück zum Erbeskopfmarathon: http://www.erbeskopfmarathon.de/

Nachdem die Beiden im letzten Jahr im Schlamm versunken waren, hatten sie dieses Jahr Glück mit dem Wetter und konnten ihre Vorjahreszeiten um 40 Minuten verbessern.

Otakar kam nach 3:24 als insgesamt 112. Fahrer ins Ziel und wurde 17. seiner Altersklasse (von insgesamt 69). Uta kam nur knapp 4 Minuten später ins Ziel und wurde 4. Gesamtfrau und 2. Frau in ihrer Altersklasse (von insgesamt 20).

Als nächstes steht das 24h MTB Rennen beim Rad am Ring an.

Otakar und Uta beim Erbeskopf

 

Nachtuhle_2015

RCB Rennteam: Platzierungen in Stadtlohn und Heinsberg

Das Rennteam war in den vergangenen Tagen in NRW unterwegs und sammelte Renn- und Autobahnkilometer.
Freitagabend stand für Frank und Ulrich das Nachtuhlenrennen der Senioren in Stadtlohn im Münsterland auf dem Plan. Das Rennen wurde als Kriterium ausgetragen, so dass alle 5 Runden um Punkte gesprintet wurde. Zwischendurch gab es zudem noch Geldprämien bei Zwischensprints zu gewinnen. Bei 40 Runden über 48 km gab es dadurch mindestens 20 Sprintabnahmen, das Rennen wurde immer wieder sehr schnell. Frank und Ulrich machten bei den Sprints aktiv mit und konnten sich das Benzingeld für das ganze Wochenende erarbeiten ;-). Ulrich sammelte immerhin einen Punkt für die Gesamtwertung, mit dem er mindestens Zehnter geworden wäre – schied aber aus, da ihm drei Runden vor Schluss eine Speiche am Hinterrad gerissen war. Frank hielt die Fahne des RCB hoch und ersprintete sich im Schlussspurt den vierzehnten Platz – es gab nur neun Fahrer mit Punkten, so dass die weiteren Platzierungen im Endspurt ermittelt wurden.
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Am Sonntag fuhren die beiden zusammen mit Guido zum Rundstreckenrennen der Senioren in Heinsberg. Radsport ist Teamsport – dank Vorarbeit von Frank konnte Ulrich wieder eine Prämie ersprinten – diesmal einen Fön :-)! Ansonsten versuchte man in Ausreißergruppen zu kommen oder sich bei dem stark aufkommenden Wind im Feld zu verstecken. Durch die Windböen fielen Streckabsperrungen auf die Strasse, glücklicherweise gab es keinen Sturz. Die entscheidende Attacke verpassten die Drei. Im Sprint des Hauptfeldes ging es dann um den dritten Platz. Frank und Guido konnten sich gut behaupten. Guido wurde Sechzehnter und Frank zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen Vierzehnter.
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Alexandra erfolgreich beim Cross-Triathlon in Friesdorf/Kottenforst

Neu im Verein und der erste Einsatz für den RCB. Alexandra startete beim Cross-Triathlon in Friesdorf/Kottenforst und holte Platz 3 in der Damen Gesamtwertung. 500m Schwimmen, 12km Mountainbike im RCB Trikot und ein abschließender 9km Lauf waren die Rahmenbedingungen für ca. 140 Starter/innen.
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