Bei Rad am Ring am vergangenen Wochenende waren zahlreich RCBLer bei den vielfältigen Rennen am Start. Daniel und Jens hatten für die 24h-Teams wieder eine gemeinsame große Parzelle und ein Zelt mit festem Boden organisiert – der Boden hat sich gelohnt, es hat ordentlich geschüttet! Wenn jemand im Bericht vergessen wurde, seid nicht böse, es waren einfach zu viele Rennen!

RaR 2019: Sportler und Zuschauer waren vom Wetter gezeichnet 😉

Die Verantsaltung startete am Freitagabend mit dem Zeitfahren über die Nordschleife und endete mit einem Bundesligarennen am Sonntag Nachmittag (RCB am Start: Frederik). Dazwischen lagen viele spannende Wettbewerbe. Tobias startete Samstagfrüh und wurde beim MTB-Marathon über 50 km Fünfter. Beim Jedermann-Strassenrennen über 150 km starteten 3 RCBler. Benedikt wurde in seiner Altersklasse hervorragender Elfter, Moritz 39., Alexander 69. . Auf der Strecke über 75 km fuhr Valerie unter die Top Ten und wurde in ihrer Altersklasse Siebte, Rudy wurde 118.! Auf diesem Kurs und bei dieser Besetzung sehr starke Ergebnisse!

24 Stunden Rennen

Bericht von Peter, der als Einzelstarter auf das Podium in seiner Altersklasse fuhr!

Am 27. und 28. Juli 2019 fand dieses Jahr wieder Rad am Ring statt. 24h auf dem Grandprix-Kurs des Nürburgrings und der Nordschleife. Für einige aus dem Radtreff Campus Bonn und auch für mich ein immer gern besuchtes Event, und so zeigte der Verein mit 5 4er-Staffeln sowie einem Einzelstarter auch dieses Jahr starke Präsenz. Trotz widriger Umstände ist auch ein reines Damen-Team zustande gekommen, welches sich einen sehr guten 10. Platz in der Altersklassen-Wertung sichern konnte.

In diesem Jahr bin ich in der Kategorie Einzelstarter (24h-Rennrad) an den Start gegangen. Mit vielen Radkilometern und Langstrecken-Events (Bimbach 400, Brevets mit bis zu 600km und einigen Radmarathons) fühlte ich mich in diesem Jahr gut vorbereitet. Belohnt wurde das Training mit dem 7. Platz in der Gesamtwertung. Zudem habe ich mir damit auch den 2. Platz in der Altersklasse Masters 1 gesichert.

Die Bedingungen auf der Strecke stellten sich in diesem Jahr als nicht leicht heraus – nach der Hitzewelle in den vorangegangen Tagen hielt die Eifel eine Menge Regen (in allen Intensitäten) und dichten Nebel in der Nacht und in den Morgenstunden bereit. Außer der Startrunde kann ich mich an keine nebel- und regenfreie Zeit erinnern, zeitweise war es eher Fahren nach Gefühl statt auf Sicht. Hier war neben körperlicher Fitness definitiv auch mentale Stärke gefragt.

Unser RCB-Zelt: Mensch, Maschine, Material versuchen trocken zu werden!

Dank meiner Supporter lief die Versorgung reibungslos. Das RCB-Zelt war unstreitig die beste Anlaufstelle. Motivierende Worte und aktuelle Zwischenstände über meine aktuelle Platzierung konnten in den frühen Morgenstunden nochmal ein paar Kraftreserven mobilisieren. 

Statt vieler Worte ein paar Fakten zu einem solchen Wettkampf:

• 22 Runden
• 573,4 km 
• 11.959 Höhenmeter
• 6911 Schaltvorgänge
• 21 gefüllte Trinkflaschen
• 2 Dosen Energydrink
• 1 Liter Cola
• 1 kg Maltodextrin
• 21 Elektrolyt-Tabletten
• 3 Gabeln Pasta
• 0,33l alkoholfreies Bier

Danke – es war ein tolles Wochenende!