Archiv für September 2014

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Unsere Herbst-Tour – dieses Jahr nach Ladenburg

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Dieses Jahr führte uns unsere Herbstfahrt vom 12.9 bis 14.9. nach Ladenburg. Letztes Jahr war Ladenburg Station der Charity-Tour und wir hatten dort die Mitglieder des RSC Ladenburg inklusive Bürgermeister kennengelernt. Heike und Roland haben alles perfekt vorbereitet und Thorsten vom RSC hat schöne Strecken geplant.

Am Freitag waren es wegen verspäteter Ankunft einiger RCB-Mitglieder und des Regens nur 3 RCB-Fahrer, die sich unter Führung von Thorsten auf einer flachen Strecke eingerollt haben. Am Samstag gingen dann alle 11 RCB-Fahrer zusammen mit 3 Fahrern vom RSC auf eine schöne Strecke durch den Odenwald. Unsere Guides – selbst der ortskundige Roland – hatten nichts zu tun: Thorsten zeigte den Weg, Klaus machte den Schlussmann und Wolfgang konterte am Anstieg jeden Ausreißversuch, so dass sich keiner verfahren konnte. Die drei Fahrer vom RSC gehören zu den Genießern beim RSC – d. h. aber nur, dass sie auch gerne mal eine Pause machen und nicht dass sie langsam oder kurz fahren. So wurde in Hirschhorn eine Kaffeepause mit Kuchen gemacht und in Heidelberg auf der Brücke angehalten mit Fotos und Erzählungen von Thorsten. Abends ging es dann auf das Altstadtfest in Ladenburg.

Am nächsten Morgen waren dann beim RCB einige Ausfälle zu verzeichnen (soll aber nicht am Fest gelegen haben), so dass wir mit 7 Fahrern vom RCB und 6 Fahrern vom RSC losgefahren sind. Über einen schönen Anstieg zum Weißen Stein und obligatorischer Kaffeepause in Neckarsteinach sind wir schließlich in rasender Abfahrt von oben zum Heidelberger Schloss gekommen, wo wir die schöne Aussicht genossen haben. Auf der Rückfahrt nach Ladenburg wurde es nochmal spannend, als wir als unfreiwillige Teilnehmer in einem Triathlon aufgetaucht sind und diverse Schwierigkeiten hatten, von der Strecke wieder runterzukommen.

Im Hotel klang die Tour beim gemeinsamen Bier dann aus mit nochmal einem herzlichen Dank an die Fahrer vom RSC für drei tolle Tage. Hoffentlich klappt es dann nächstes Jahr mit dem Gegenbesuch bei uns. Jürgen blieb noch drei Tage länger und wurde weiter von Klaus und Wolfgang „betreut“. Am Mittwoch ging es dann noch in den Pfälzer Wald. Trotz 145 km kam das „Genießen“ nicht zu kurz – eine lange Pause am Gollheimer Häuschen mit Mittagessen und ein Besuch auf dem Dürkheimer Wurstmarkt (mit einigen Weinschorlen) waren dabei.

Bilder in Kürze unter „Bilder+Videos“.

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RCB mit erstem Sieg beim Vulkanbike Eifel-Marathon in Daun

Mehr als 1.900 Teilnehmer sind am vergangenen Samstag beim 13. Vulkanbike Eifel-Marathon bei besten Bedingungen an den Start gegangen. Darunter auch Olympia-Siegerin Sabine Spitz, der frischgebackene Deutsche Marathon-Meister Tim Böhme sowie sein Teamkollege Karl Platt vom Team Bulls. Zu diesem Starterfeld gesellte sich Uta und nahm die Marathondistanz von 85 km und mehr als 2.000 Höhenmetern in Angriff. Hugo musste diesmal leider krankheitsbedingt absagen und konnte somit die Leistungen der laufenden Saison nicht bestätigen.

So nahm Uta als verbleibende Starterin des Radtreff Campus Bonn die Strecke in Angriff, die genau ihrem Geschmack entsprach. Nach einem neutralisierten Start durch die Dauner Innenstadt ging es auf die selektive Strecke, die auch diesmal den Bikern alles abverlangte. Zahlreiche steile Anstiege sowie technische Passagen galt es nun auf der Marathondistanz quer durch die Eifel zu meistern. Schnell fand Uta Ihren Rhythmus und konnte sich an die Spitze des Feldes in Ihrer Altersklasse setzen.

Mit einer Zeit von 4:24 Std. über die 85 km errang Uta einen beachtlichen 4. Gesamtrang in der Frauenwertung und den ersten Platz in ihrer Altersklasse, womit sie das erste Mal in der laufenden Rennsaison ganz oben auf das Podest steigen durfte. Dieses tolle Ergebnis wird Uta genügend Selbstvertrauen geben, um am kommenden Wochenende beim Start des 6-Stunden-MTB-Rennens in Koblenz/Rosengarten ein weiteres Top Ergebnis einfahren zu können.

Wir werden berichten…

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Felix am Kühtai

G’day mate!

… so startete das Frühstück von Frank und Ulrich vor dem diesjährigen Ötztaler Radmarathon. Der Australier Owen saß mit seiner Frau Lian am Nachbartisch und begrüßte die beiden. Sie starteten ihren Europaurlaub mit dem Ötzi, der auch in Down Under berühmt ist. Unser rasender Reporter Felix saß mit seinen Roadbike-Kollegen in einem anderen Hotel und schmiedete ebenfalls letzte Pläne – die entscheidenden Fragen der deutsch-australischen Mannschaft: wieviele Gels brauche ich, Regenhose mitnehmen oder nicht, …?

Bei regennasser Straße jagten die RCBler Jan Ullrich hinterher, der im vordersten Promiblock starten durfte. Auf der dreißig Kilometer langen Abfahrt zum ersten Passaufstieg, dem Kühtai, durchpflügte Frank den gesamten zweiten Startblock und kam ganz vorne in den Anstieg. Den Kühtai hoch durchpflügten dann bis zu fünf Hafflinger Pferde nochmal deutlich eindrucksvoller das gesamte Fahrerfeld, was zu kuriosen Szenen und als sie das Fahrerfeld auch noch bergab begleiteten, leider auch zu einem Unfall führte, bei dem zwei Radfahrer verletzt wurden.

Felix am Kühtai

Felix am Kühtai

Frank bereitet sich auf den Ötzi vor

Frank bereitet sich auf den Ötzi vor

Ulrich am Timmelsjoch

Ulrich am Timmelsjoch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die RCBler teilten sich soweit möglich ihre Kräfte ein. Ulrich kam den Kühtai gut hoch, erwischte für die Überquerung vom Brenner eine schnelle Gruppe und hatte vor dem dritten Berg einen 31,5er Schnitt. Am Jaufenpass lief es dann aber überhaupt nicht, er bekam Krämpfe und wurde durchgereicht. Frank bekam dort Magenprobleme, pausierte, kämpfte weiter. Felix zeigte vor allem auf der Abfahrt vom Jaufen seine Fahrkünste, er war dort nur 2! Sekunden langsamer als der Ex T-Profi und am Ende Gesamtsiebte Jörg Ludewig. Unser Gastfahrer Owen fuhr sehr besonnen und genoss die Fahrt durch die für ihn bisher völlig unbekannten Alpen.

Die größte Herausforderung wartete aber noch. Am 2.509 Meter hohen Timmelsjoch mussten alle vier an ihre Reserven gehen. Ab der Hälfte der 29 km langen Auffahrt über 1.821 hm und auf der Abfahrt regnete es. Die RCBler bissen sich durch, machten auf der Abfahrt trotz des Regens noch ein paar Plätze gut und kamen heile und zufrieden ins Ziel. Zeiten und Platzierungen sind nicht der Rede wert – aber das Finishertrikot hatten sich alle vier redlich verdient.

In der Hotelbar ließen die vier den harten Tag bei Kamillentee und Bier mit niveauvoller Brägelei in feinstem Deutsch-Australisch ausklingen.