Beim diesjährigen Bonn Triathlon waren unter den 1487 gemeldeten Triathleten auch 14 RCB’ler dabei. Silvio Suderow, Kirstin Vörkel und Micaela Orgeldinger gingen als routinierte Triathleten für den SSF Bonn an den Start. Michael Dankers und Sven Arnold waren die offiziellen Starter des Radtreff Campus Bonn. Christa Scheffler, Roland Miksch und „Poggy“ starteten ohne Vereinsangabe. Von Roland weiss ich, dass er eine Wette einlösen musste, und sich im Vorfeld dementsprechend vorbereitet hatte. Die anderen RCB’ler waren größtenteils als Teilnehmer von Triathlonstaffeln gestartet – natürlich in ihrer „Paradedisziplin“, dem Radfahren.

Als Zuschauer und Fotograf hatte ich mich am Anstieg zum Sonnenberger Hof positioniert und war erstaunt, wie viele RCB Trikots mir begegnet sind. Einige erkannte ich erst auf Zuruf im Feld der „Bergsprinter“. Ihre sportlich hervorragenden Leistungen entdeckte ich später in den Ergebnislisten. Sie schienen alle sehr viel Spaß gehabt zu haben.

 

Sportlich hervorheben will ich die Leistungen unserer routinierten Triathleten. Silvio kam als Gesamt-22. und 2. seiner Altersklasse ins Ziel. Micaela erreichte einen hervorragenden 20. Platz und wurde 4. in ihrer Altersklasse. Kirstin wurde 42. bzw. 10. in ihrer Altersklasse. Michael kam wenig später als 476. bzw. 104. der Altersklasse in Ziel. Christa folgte ihm als 72. der Frauen-Gesamtwertung bzw. 9. der Altersklassenwertung. „Poggy“ und Roland (762.) ließen den Damen natürlich den Vortritt. Sie erreichten beide gemeinsam ihre Ziele. Sven Arnold, den ich verpasst hatte – Sorry – gehörte auch zu den „Finishern“. Alles hervorragende Leistungen!

Unsere „Radspezialisten“ waren in den Staffeln mit vorne dabei. Jürgen Pabel (24.; als Ersatzfahrer) war der schnellste RCB-Staffelteilnehmer. Auf der Strecke musse er jedoch den Rückstand seines Schwimmers aufholen. Martin Hüllen (35.) und Thomas Schmidt (36.) trennte am Ende eine Sekunde auf 60 km mit 731 Höhenmetern. Auf der Strecke wurde Thomas von Gernot Lockwandt (46.) verfolgt. Agnes Bronikowska (123.) war bei den Staffeln die schnellste „RCB-Frau“. Alle RCB’ler fuhren souverän diesen Anstieg hoch. Bei einigen anderen Teilnehmern hatte ich schon die Befürchtung, dass sie sich überschätzt haben und bald vom Rad fallen würden. Die Donnerstagsausfahrten scheinen also eine gute Vorbereitung zu sein.

Ergänzend will ich noch erwähnen, dass Martin Appel als Läufer unterwegs war. In dieser Disziplin kann er (43.) mit den „Spezialisten“ mithalten. Um einen Eindruck vom Lauf zu bekommen, hat mir Kirstin ein Bild zur Verfügung gestellt – Danke!